Klinische Neurowissenschaften
(Sprecher: Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb (Email), Universitätsmedizin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie)Die klinischen Neurowissenschaften in Mainz vertreten ein breites thematisches wie methodisches Spektrum. Die Palette der angewendeten Methoden reicht von molekularbiologischen Techniken über die funktionelle Bildgebung bis zur klinischen und psychometrischen Evaluation neuropsychiatrischer Patienten. Thematische Schwerpunkte bilden das alternde Gehirn einschließlich der Demenzen (v.a. Mild Cognitive Impairment, Alzheimer Erkrankung), zerebrovaskuläre Erkrankungen, Epilepsie und Schmerz. Daneben sind auch die Neuropsychopharmakologie, Suchtforschung und Störungen des sensorischen und vestibulären Systems zentrale klinische Forschungsthemen.
In engen Kooperationen zwischen klinischen Gruppen und präklinischen Projekten wird die Verbindung "von der Laborbank zum Patienten" umgesetzt. Die bildgebenden Verfahren (Positronen-Emissions-Tomographie (PET), funktionelle Kernspintomographie (fMRI)) erfüllen hierbei eine zentrale Brückenfunktion. Mit der Anschaffung eines Tier-PET-Scanners ist zudem die vergleichende Bildgebung an Tier und Mensch möglich geworden.
Die Bedeutung der Neurowissenschaften und die vorhandene Expertise spiegeln sich u.a. in der Einrichtung des wissenschaftlich-klinischen Schwerpunkts "Neurowissenschaften" der Universitätsmedizin wider, mit dem der IFSN eng kooperiert. Dem Schwerpunkt "Neurowissenschaften" sind auch das Neuroimaging-Center und das Interdisziplinäre Schmerztherapie-Zentrum angegliedert. Eine detaillierte Beschreibung der Forschungsprojekte im Bereich "Klinische Neurowissenschaften" finden Sie auf den Webseiten der klinisch-neurowissenschaftlichen Einrichtungen der Universitätsmedizin (siehe rechte Spalte).