Struktur des IFSN

Der Interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt Neurowissenschaften (IFSN) ist einer der Forschungsschwerpunkte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die nach Neustrukturierung der universitären Forschungsförderung in Rheinland-Pfalz Ende des Jahres 2008 implementiert wurden. Hervorgegangen ist der IFSN direkt aus dem Interdisziplinären Forschungszentrum für Neurowissenschaften (IFZN), das von 2005 bis 2008 vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur im Rahmen des Hochschulförderprogramms "Wissen schafft Zukunft" finanziert wurde.

Im IFSN haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der neurobiologischen Grundlagenforschung, der medizinisch-klinischen Forschung und der neurowissenschaftlich orientierten geisteswissenschaftlichen Forschung arbeiten, zusammengeschlossen, um durch interdisziplinäre und translationale Forschungsansätze neue Erkenntnisse im Themenfeld Gehirn – Kognition – Geist zu gewinnen. Der IFSN ist strukturiert in die Sektionen Molekulare und zelluläre Neurowissenschaften, Klinische Neurowissenschaften, Kognitionspsychologie, Linguistik, Neurophilosophie und Bildwissenschaft. Jeder Sektion steht eine Sprecherin oder ein Sprecher vor, die/der die Aktivitäten innerhalb des Arbeitsbereichs koordiniert und als Ansprechpartner/in für die Forscherinnen und Forscher fungiert.

Im Leitungsgremium des IFSN, dem Koordinationsausschuss, sind neben den Sprechern der Sektionen die Sprecher des Klinisch-wissenschaftlichen Schwerpunkts "Neurowissenschaften" der Universitätsmedizin, des Interdisziplinären Arbeitskreises "Molekulare und Zelluläre Neurobiologie", des DFG-Graduiertenkollegs "Entwicklungsabhängige und krankheitsinduzierte Modifikationen im Nervensystem" und der DFG-Forschergruppen "Pathologie und Pathophysiologie des Endocannabinoidsystems" und "Barrel Cortical Function" vertreten. Die Repräsentation des Schwerpunkts nach außen und die Führung der laufenden Geschäfte obliegt dem Sprecher des IFSN.